Monitoring

Hochpräzise Überwachungssysteme und seismische Instrumente

ROMY-Ringlaser

Standort
Geophysikalisches Observatorium Fürstenfeldbruck
Verantwortliche Personen
Heiner Igel
Zugang
Für den Datenzugriff wenden Sie sich bitte an Heiner Igel.
The lower corner of the ROMY ringlaser array at 15 m depth with corner boxes reflecting the laser light.

© Jonas Igel

ROMY ist ein vom Europäischen Forschungsrat und der LMU München finanziertes Ringlaser-Array aus vier tetraedrischen Komponenten. Vier Dreiecke mit einer Seitenlänge von 12 messen Rotationsbewegungen mithilfe des Sagnac-Effekts. Gegenläufige Laserstrahlen interferieren und erzeugen eine Schwebungsfrequenz (Sagnac), die proportional zur Rotationsgeschwindigkeit um die Oberflächennormalen der Dreiecke ist. Ringlaser wurden ursprünglich für die Geodäsie entwickelt, um die Erdrotation zu beobachten, liefern aber auch hochpräzise Rotationsbewegungen des Bodens für die Seismologie. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.romy-erc.eu . Datenbeispiele finden Sie unter https://rotations-database.geophysik.uni-muenchen.de .

ROMY ist derzeit eine weltweit einzigartige Einrichtung. Als experimentelle Anlage, die schrittweise modifiziert wird, dient sie als Testumgebung für die zukünftige Ringlasertechnologie, die sowohl in der Geodäsie und Geophysik als auch für hochpräzise Wellenfeldbeobachtungen im Zusammenhang mit der Gravitationswellenerkennung eingesetzt wird.

Zooming into ROMY (ROtational Motions in seismologY)

  1. Blick von oben auf ROMY und Umgebung während der Bauphase
  2. Blick von oben auf ROMY während der Bauphase
  3. Blick in den Zugang zu einem Knotenpunkt von ROMY
  4. Ein Techniker überprüft einen Knotenpunkt von ROMY
  5. Einblick in den Laser von ROMY
  6. Individuelle Bildbeschreibung optional
© Heiner Igel
© Heiner Igel
© Heiner Igel
© Heiner Igel
© Heiner Igel

Bildunterschrift optional

© Copyright optional
© Heiner Igel
© Heiner Igel

Seismische Instrumente

Erdbebendienst
Ansprechpartner
Joachim Wassermann
Standort
Geophysikalisches Observatorium

Der Erdbebendienst übernimmt die seismische Überwachung des Landes Bayern und angrenzender Regionen sowie die wissenschaftliche Untersuchung der Ursachen (natürliche, ausgelöste, induzierte).

40 seismische Stationen mit nahezu einheitlicher Instrumentierung (Nanometrics Centaur 3&4; Nanometrics Trillium Compact 120 & Streckeisen STS-2; 2 Lippmann-Neigungsmesser in Verbindung mit einem 30 m hohen vertikalen Pendel und einem horizontalen Glasfasergyroskop (Streckeisen FARO). Nahezu alle Daten werden in Echtzeit an das Geophysikalische Observatorium Fürstenfeldbruck übertragen und sind frei verfügbar auf dem EIDA-Knotenhttp://erde.geophysik.uni-muenchen.de/fdsnws

Steckbrief

Seismische Schnellreaktionsinstrumente
Standort
Geophysikalisches Observatorium Fürstenfeldbruck
Ansprechpartner
Joachim Wassermann
Zugang
auf Anfrage
Spezifikation
Seismische Station zur Messung von Nachbeben, Mikrozonierung und anderen kurzfristigen seismologischen Experimenten

Der seismologische Pool besteht aus 8 DiGOS-Datenwürfeln (einschließlich Breakout-Boxen für Nanometrics Trillium-Instrumente); 10 Centaur4-Digitalisierern; 7 Nanometrics Trillium Compact Horizon; 11 Nanometrics Trillium Compact 120; 14 ArduSimple GNSS-Empfängern (2 & 3 Frequenzen) einschließlich Antennen; 1 MB2005-Infraschallsensor;

Steckbrief

Geophysikalische Instrumente
Standort
Geophysikalisches Observatorium Fürstenfeldbruck
Ansprechpartner
Joachim Wassermann
Zugangsbestimmungen
auf Anfrage nur möglich, wenn es der Stundenplan zulässt
Spezifikationen
Geophysikalische Untersuchungsgeräte für die Untersuchung des flachen Untergrunds

2 seismische Refraktions-/Reflexionsgeräte (GEODE 12-Kanal; DMT Summit 24-Kanal); GeoTom 100 Elektroden geoelektrisches Gerät (400 m Kabel); IDS Bodenradar (200 & 600 MHz Antennen); IRIS VLF-R mit 10 m Kabeln; 1 Stones DGPS
BlueSeis-3A Rotationsseismometer
Standort
Die vier Rotationsseismometer sind Teil des mobilen seismischen Instrumentenpools, der am Geophysikalischen Observatorium in FFB angesiedelt ist.
Ansprechpartner
Felix Bernauer

Der BlueSeis-3A-Sensor misst die seismische Bodenrotation in allen drei Raumkomponenten. Er ist feldtauglich und kann in zeitlichen seismischen Feldversuchen eingesetzt werden. Das Geophysikalische Observatorium in Fürstenfeldbruck besitzt vier dieser Sensoren.

  1. Individuelle Bildbeschreibung optional
  2. BlueSeis-3A together with a Nanometrics Trillium Compact seismometer installed in a wind power plant in Nauen, Germany.
  3. BlueSeis-3A rotational seismometer installed in the Astfjord bridge close to Trondheim, Norway.

Die vier Rotationsseismometer vom Typ Blueseis-3A gehören zum mobilen seismischen Instrumentenpool des Geophysikalischen Observatoriums in Fürstenfeldbruck.

© Copyright optional

BlueSeis-3A zusammen mit einem Nanometrics Trillium Compact Seismometer, installiert in einem Windkraftwerk in Nauen, Deutschland.

© Felix Bernauer

BlueSeis-3A-Rotationsseismometer, installiert an der Astfjord-Brücke in der Nähe von Trondheim, Norwegen.

© Felix Bernauer
GIOTTO IMU50 6-Komponenten-Sensornetzwerk
Standort
Das GIOTTO IMU50-Sensornetzwerk ist Teil des mobilen seismischen Instrumentenpools, der am Geophysikalischen Observatorium in FFB angesiedelt ist.
Ansprechpartner
Felix Bernauer

Das GIOTTO IMU50-Sensornetzwerk besteht aus 14 6-Komponenten-Stärkebewegungssensoren, die beispielsweise für die seismische Zustandsüberwachung von Bauwerken eingesetzt werden können.

  1. Individuelle Bildbeschreibung optional
  2. GIOTTO IMU50 sensor installed in a model structure on the 6C seismic shaker AZALEE at TAMARIS/CEA, Saclay, France

6-Komponenten-Sensor GIOTTO IMU50. Insgesamt verfügen wir über 14 GIOTTO IMU50-Sensoreinheiten, die Teil des mobilen seismischen Instrumentenpools des Geophysikalischen Observatoriums in Fürstenfeldbruck sind.

© Felix Bernauer

GIOTTO IMU50-Sensor, installiert in einer Modellstruktur auf dem seismischen Shaker AZALEE 6C bei TAMARIS/CEA, Saclay, Frankreich

© Felix Bernauer